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Der Oleander ist eine Pflanze aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Der Oleander ist im Mittelmeerraum, in Südportugal und von Iran bis Ostasien verbreitet. Nerium oleander ist der korrekte Name des Oleanders. Dieser Name ist eine Verbindung von Olea oder Olive und andreios oder männlich, kraftvoll.
Der Oleander ist eine Pflanze, die gerne in der Sonne steht, daher ist diese Pflanze besonders an warmen Tagen in Bestform. An einem sonnigen Standort hat der Oleander die meisten Blüten. Der Standort sollte idealerweise vor starkem Regen und Wind geschützt sein. Wenn Sie den Oleander im Halbschatten platzieren, wird er eher sprießen und schlaksig werden. Der Oleander mag eine hohe Luftfeuchtigkeit. Diese Pflanze ist nicht winterhart, daher sollte der Oleander in einem Behälter oder Topf gepflanzt werden, da er im Winter nach drinnen gebracht werden muss. Die Pflanze verträgt nicht mehr als -5 Grad Celsius.
Der Boden sollte nahrhaft und idealerweise lehmhaltig sein. Geben Sie der Pflanze im Winter sparsam Wasser. Ein Oleander hat immer viel Durst. Tägliches kräftiges Gießen mit lauwarmem Wasser wird sehr geschätzt, ebenso wie regelmäßige Gaben kleiner Mengen getrockneter Kuhmist oder Kübelpflanzendünger. Verwenden Sie immer lauwarmes Wasser, um den Oleander zu gießen. Wenn Sie die Pflanze mit zu kaltem Wasser gießen, bekommen sie hellgrüne Blätter.
Der Oleander kann etwa 3 Meter in der Länge und Breite erreichen. Die ledrigen Blätter können bis zu 15 cm lang werden. Die duftenden Vanilleblüten haben einen Durchmesser von 3 bis 5 cm. Gewöhnliche (ausgewachsene) Oleander haben eine hohe Wachstumsgeschwindigkeit. Unter günstigen Bedingungen kann die Pflanze pro Jahr bis zu 50 bis 70 cm oder mehr wachsen. Der Oleander blüht von Juli bis September mit einzelnen oder doppelten Blüten von 3 bis 4 cm Größe. Wenn der Oleander wirklich groß geworden ist, wird ein Schnitt unvermeidlich. Die beste Zeit, um deinen Oleander zu schneiden, ist Ende Februar/Anfang März.
Oleander braucht einen sonnigen, windgeschützten Standort, regelmäßiges Gießen und nährstoffreiche Erde. Während der Wachstumsphase wöchentlich düngen, im Winter kühl bei 5-10°C überwintern. Verwelkte Blüten regelmäßig entfernen und im Frühjahr leicht zurückschneiden. Mit der richtigen Pflege belohnt er Sie monatelang mit prachtvollen Blüten in Weiß, Rosa, Rot oder Gelb.
Oleander liebt vollsonnige, warme und windgeschützte Plätze. Ideal ist ein Platz auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag. Eine Hauswand mit Südausrichtung speichert zusätzlich Wärme. Je sonniger der Standort, desto reicher die Blüte. Schatten oder kühle Lagen sollten vermieden werden.
Oleander ist ein Starkzehrer mit hohem Wasserbedarf. Im Sommer täglich, bei großer Hitze sogar zweimal täglich gießen. Im Untersetzer darf ruhig Wasser stehenbleiben – der Oleander mag nasse Füße. Im Winter reduzieren Sie das Gießen stark, halten den Wurzelballen aber leicht feucht. Kalkhaltiges Leitungswasser ist kein Problem.
Der beste Schnittzeitpunkt ist im Frühjahr, vor dem Austrieb. Entfernen Sie abgestorbene Triebe und kürzen Sie zu lange Äste um etwa ein Drittel. Achtung: Blütenknospen sitzen an den Triebspitzen, also nicht zu stark zurückschneiden. Tragen Sie beim Schnitt unbedingt Handschuhe, da der austretende Pflanzensaft giftig ist.
Drei Dinge sind entscheidend: viel Sonne, ausreichend Wasser und regelmäßige Düngung. Verwenden Sie während der Wachstumsphase wöchentlich einen kaliumbetonten Flüssigdünger. Entfernen Sie verwelkte Blüten regelmäßig, das fördert die Neubildung. Wichtig: Nicht zu stark zurückschneiden, da die Blütenknospen an den vorjährigen Triebspitzen sitzen.
Von April bis September einmal wöchentlich mit einem kaliumreichen Flüssigdünger düngen. Speziell als Oleander-Dünger oder Kübelpflanzendünger erhältlich. Ab September die Düngung einstellen, damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann. Beim jährlichen Umtopfen können Sie auch Langzeitdünger in die frische Erde mischen.
Oleander bevorzugt eine nährstoffreiche, lehmig-sandige und kalkhaltige Erde. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, gerne mit etwas Lehm oder Gartenerde gemischt. Wichtig ist eine gute Drainage am Topfboden, etwa durch eine Schicht Tonscherben. Zu saure oder torfreiche Erden meiden, da Oleander einen leicht alkalischen pH-Wert von 6,5 bis 8 bevorzugt.
Nein, Oleander ist in Mitteleuropa nicht winterhart. Er verträgt nur leichte Fröste bis etwa -5°C kurzzeitig, sollte aber im Winter unbedingt frostfrei untergebracht werden. Spätestens ab Ende Oktober oder bei nächtlichen Frösten wandert er in ein helles, kühles Winterquartier mit Temperaturen zwischen 5 und 10°C.
Bringen Sie den Oleander ab Ende Oktober in ein helles, kühles Quartier mit 5-10°C. Ideal sind unbeheizte Wintergärten, helle Treppenhäuser oder Garagen mit Fenster. Sparsam gießen, sodass der Wurzelballen nicht austrocknet. Nicht düngen. Ab Mitte bis Ende Mai, nach den Eisheiligen, kann er wieder nach draußen.
Alle Pflanzenteile des Oleanders sind stark giftig – vor allem Blätter und Blüten. Schon kleine Mengen können bei Menschen und Haustieren zu Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Erbrechen führen. Tragen Sie bei der Pflege immer Handschuhe und stellen Sie ihn außer Reichweite von Kindern und Tieren auf. Bei Verzehr sofort einen Arzt oder Tierarzt aufsuchen.