Geen producten
Die Glyzine blüht von April bis Juni, je nach Sorte und Region. Die chinesische Wisteria sinensis blüht meist vor dem Blattaustrieb im April/Mai, die japanische Wisteria floribunda etwas später im Mai/Juni. Manche Sorten blühen ein zweites Mal im Sommer. Die Blütezeit dauert in der Regel zwei bis drei Wochen.
Wisteria liebt vollsonnige, warme und windgeschützte Standorte. Eine Süd- oder Westwand mit stabiler Rankhilfe ist ideal. Der Boden sollte tief, nährstoffreich und gut durchlässig sein. In zu schattigen Lagen blüht die Glyzine weniger und entwickelt sich schlecht. Wichtig: ausreichend Platz für die starke Wuchskraft einplanen.
Glyzinien sind pflegeleicht, brauchen aber eine stabile Rankhilfe und regelmäßigen Schnitt. Im Sommer regelmäßig gießen, im Winter sparsam. Eine Frühjahrsdüngung mit organischem Dünger genügt. Zweimal jährlich schneiden ist wichtig für eine reiche Blüte: im Sommer kürzen, im Winter formen. Ältere Pflanzen werden sehr genügsam.
Wisteria benötigt zwei Schnitte pro Jahr für reiche Blüten. Im Juli/August die langen Sommertriebe auf etwa 30 cm einkürzen. Im Januar/Februar diese Triebe nochmals auf 2-3 Knospen zurückschneiden. Diese radikale Schnittweise fördert die Blütenbildung und hält die Pflanze in Form. Hauptäste bleiben unangetastet.
Ja, die Glyzine ist in Mitteleuropa gut winterhart und verträgt Temperaturen bis -25°C. Junge Pflanzen in den ersten Jahren leicht mit Mulch schützen. Die Wisteria sinensis ist etwas robuster als die Wisteria floribunda. In sehr kalten Regionen kann ein Vlies um die Veredelungsstelle hilfreich sein.
Wisteria ist eine sehr wüchsige Kletterpflanze und kann 1-3 Meter pro Jahr zulegen. Im Laufe der Zeit kann sie bis zu 10-30 Meter hoch und breit werden. Diese enorme Wuchskraft erfordert eine sehr stabile Rankhilfe und regelmäßigen Schnitt. Eine Glyzine kann sehr alt werden, oft über 100 Jahre.
Glyzinen benötigen eine sehr stabile, dauerhafte Rankhilfe, da sie mit den Jahren sehr schwer und kräftig werden. Geeignet sind Pergolen aus stabilem Holz oder Metall, Spalierdrähte aus Edelstahl oder feste Pflanzbögen. Die Rankhilfe sollte mindestens 5 cm dick sein. Schwache Konstruktionen werden von der Glyzine zerstört.
Ja, alle Pflanzenteile der Wisteria sind giftig, besonders die Samen und Hülsenfrüchte. Schon wenige Samen können bei Menschen und Haustieren zu Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfen führen. Verwenden Sie Handschuhe beim Schneiden und stellen Sie Glyzinien nicht in Reichweite von Kindern und Tieren. Die Blüten sind weniger giftig.
Ursachen sind häufig: zu junge Pflanze (Sämlinge brauchen 7-15 Jahre), zu schattiger Standort, falscher Schnitt, zu viel Stickstoffdüngung oder Frostschäden an den Blütenknospen. Veredelte Pflanzen blühen schneller als Sämlinge. Sorgen Sie für viel Sonne, regelmäßigen Sommerschnitt und sparsame Düngung mit phosphor- und kaliumreichen Düngern.
Die Glyzine bevorzugt einen tiefgründigen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden mit neutralem bis leicht saurem pH-Wert. Lehmig-humose Böden sind ideal. Vermeiden Sie schwere, verdichtete oder staunasse Böden. Bei sehr kalkhaltigem Boden kann die Pflanze unter Chlorose leiden. Mulchen schützt im Sommer vor Austrocknung.